Aktuelle Informationen

Neue Ausgabe von KLARtext.

Seit kurzem ist die dritte Ausgabe der FWG-Zeitung KLARtext. verteilt. Sie stellt nicht nur die 24 FWG-Gemeinderatskandidaten in Wort und Bild vor und gibt einen Überblick über die Wahlziele der Freien Wähler Holzkirchen. Sie nennt auch Erfolge, die die Freien Wähler in den vergangenen Jahren im Marktgemeinderat gegen den Widerstand der anderen Fraktionen durchsetzen konnten, und stellt die notwendigen Schritte zu einem tragfähigen Mobilfunk-Vorsorgekonzept vor. Eine Einführung ins richtige Stimmenverteilen bei den Kommunalwahlen rundet das Heft ab.

Hier finden Sie Ausgabe 3/14

Erster Ehrenamtsabend der Freien Wähler ein großer Erfolg

An die hundert Ehranamtler aus der ganzen Gemeinde Holzkirchen konnten Bürgermeister-Kandidatin Birgit Eibl und FWG-Fraktionsvorsitzender Dr. Marcus Ernst zum ersten Holzkirchner Ehrenamtsabend im Föchinger Hof begrüßen.
Unumwunden gaben die Freien Wähler zu, diesen Abend „auch“ im Rahmen des Wahlkampfs arrangiert zu haben. Doch in erster Linie sollte er ein Anstoß für den nächsten Gemeinderat sein, die vielen Menschen, die Ehrenämter im Dienst des Gemeinwesens ausüben, zu würdigen. „Ihnen zu sagen: Wir sehen euch, und wir wissen euer Engagement zu schätzen,“ wie Birgit Eibl in ihrer Begrüßung sagte. Nachdem Dr. Marcus Ernst den bisher immer abgelehnten Antrag der Freien Wähler auf Einführung eines Ehrenamtstages unter dem großen Beifall der Anwesenden verlesen hatte, war der offizielle Teil auch schon vorbei. Das Treffen sollte schließlich dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch bei einer gemütlichen Brotzeit dienen. Und darum kümmerten sich die Gäste auch gutgelaunt bis in den späten Abend, obwohl viele am nächsten Tag wieder früh aufstehen mussten. Viele neue Kontakte zwischen den zahlreichen Vereinen der verschiedenen Ortsteile entstanden, die bestimmt Zusammenarbeit und Zusammenhalt fördern. Für einen stimmungsvollen musikalischen Hintergrund sorgte der Landtagskandidat der Freien Wähler vom vorigen Herbst, der Waakirchner Balthasar Brandhofer, mit seiner Zither und Gitarren-Begleitung.
Dass es richtig war, auch gleich den Termin für den nächsten Ehrenamtsabend am 21. Januar 2015 um 19 Uhr – noch ohne Lokalität – anzukündigen, bestätigten die vielen Danksagungen, die bei Birgit Eibl am nächsten Tag eintrafen: „Entweder als FWG-Veranstaltung oder als Gemeinde-Einladung, denn wir werden auf jeden Fall im neuen Gemeinderat unseren Antrag wiederholen!“

Den Bericht im Holzkirchner Merkur finden Sie hier.

Neue Ausgabe von KLARtext.

Seit kurzem ist die neue Ausgabe der FWG-Zeitung KLARtext. verteilt. Sie enthält unter anderem das ausführliche Wahlprogramm der Freien Wähler Holzkirchen und einen Bericht über die – nach FWG-Meinung ausbaufähige – gemeindliche Jugendarbeit. Hinzu kommen Informationen über Themen, die die Fraktion der Freien Wähler während der vergangenen Jahre im Marktgemeinderat angestoßen und bearbeitet hat. Die FWG-Zeitung ist auf lebhafte Zustimmung bei vielen Bürgern gestoßen und hat auch bei den Holzkirchner Parteien einiges Aufsehen erregt.

Hier finden Sie Ausgabe 2/13

Neue Rubrik: Kommunalwahlen 2014

Die Freien Wähler haben in Holzkirchen den Wahlkampf für die Kommunalwahlen 2014 nicht nur mit ihrer ersten Informationsbroschüre KLARtext. 1/13 eröffnet. Sie haben mit Birgit Eibl auch ihre Bürgermeister-Kandidatin für den 16. März 2014 nominiert. Deshalb gibt es auf der Homepage ab sofort eine eigene Rubrik zu den Kommunalwahlen. Schauen Sie mal rein!

Risiken und Chancen alternativer Energien

Der Strom aus Solarwiesen oder Windrädern ist derzeit nur in teuren Lithiumbatterien oder nach bisher wenig wirksamen Prozessen als Methangas speicherbar. Grundlastfähige, von Naturphänomenen unabhängige Biomasse-Kraftwerke erfordern riesige Anbauflächen, treiben als Konkurrenz die Weidepachten für Milchviehhalter und bringen für Bewirtschaftung und Transporte erhebliche Dieselverbräuche mit sich.
Nicht alles ist Gold, was in der alternativen Stromerzeugung glänzt. Das machte der Wielenbacher Bezirkstagskandidat Gerhard Weber in einer Informationsveranstaltung der Freien Wähler Holzkirchen über die Chancen und Risiken regenerativer Energien in der Alten Post deutlich. Obwohl neue Wasserturbinen die Fische ungehäckselt durchlassen, Schwemmgut tolerieren und unter Brücken passen, würden Wasserkraftwerke in Deutschland nicht gefördert und vom Energieeinspeisegesetz benachteiligt, beklagte Weber.
Die Geothermie in erster Linie zur Stromerzeugung zu nutzen, sah er als falschen Weg. „Bau und Betrieb eines Geothermiekraftwerks zur Wärmeerzeugung kämen billiger als die Stromproduktion. Nur: Nach Fukushima dreht sich alles um den Strom. Wärme wird nicht gefördert. Dabei wären Einsparungen bei fossilen Brennstoffen und Strom höher als der Geothermie-Stromertrag. Der reduziert sich schon durch den hohen Eigenbedarf.“
Als weitere Risiken der Stromerzeugung durch Geothermie nannte Weber die beträchtliche Abwärme, die auch die geräuschvollen Lüfter nicht völlig abführen würden, und das problematische Gas Isopentan für die Wärmeübertragung. „Die Feuerwehren brauchen dafür Spezialanzüge, extra Ausrüstungen und Sonderausbildungen!“
Webers viele Bedenken waren Paul Pallauf von der Energiewende Oberland entschieden zu viel. Er vermisste – auch gar nicht erst versprochene – Lösungsalternativen, begrüßte aber die technischen Entwicklungen, aus nicht grundlastfähigen Formen gewonnene Energie zu speichern. „Der Wirkungsgrad bei der Methanerzeugung wird sicherlich noch besser,“ war Pallauf überzeugt und sprach sich in diesem Zusammenhang besonders für Erdgas-Autos aus. Statt Mais-Monokulturen sollten vermehrt bienenfreundliche Blühpflanzen Biomasse liefern. „Stromsparen bringt derzeit am meisten!“
Bevor Weber und Pallauf trotz vieler Einigkeit richtig in lautstarkes Streiten gerieten, bat FWG-Vorsitzende Birgit Eibl den zweiten Referenten des Abends um seinen Beitrag. Der Kreuther Franz Zehendmaier sorgte schnell für gute Stimmung im Saal mit seinem ebenso interessanten wie humorvollen Vortrag über die von ihm entwickelten pfiffigen Sitzroller mit und ohne Elektroantrieb. Letztlich bestätigte er etwas traurig Webers Fazit über die Nicht-Beachtung einzelner guter Ideen durch Wirtschaft und Regierungen: „Der menschliche Erfindergeist hat bei uns kleinen Bastlern zwar keine Grenzen, aber eben auch keine Lobby.“

Vorstand und Satzung neu

Im Schnelldurchgang gaben sich die Freien Parteilosen Wähler Holzkirchen – so der „amtliche“ Name – einen neuen Vorstand und eine neue Satzung, so dass der offizielle Teil ihrer Mitgliederversammlung in der Oberbräu-Kellerbar gerade mal eine gute Stunde dauerte.

Fast ebenso lange drehte sich die anschließende Diskussion um das Thema Windräder an der Holzkirchner Grenze: FWG-Fraktionschef Marcus Ernst, sein Bruder Egmont und Martin Taubenberger sowie dritter Bürgermeister Hubert Müller informierten hier über die gerade im Marktgemeinderat diskutierten Pläne der Nachbarkommune Dietramszell, die Rotoren nahe der Grenze bei Hackensee und Roggersdorf aufstellen will und damit auf wenig Gegenliebe stößt.

Mehr Freude löste die Information aus, dass das von der Partei der Freien Wähler angestoßene Bürgerbegehren zur Abschaffung der Studiengebühren in Bayern erfolgreich war. Besonders in Holzkirchen lag der Prozentsatz der Eintragungen deutlich über der Mindestgrenze von 10 Prozent der Wahlberechtigten.

Unter der Wahlleitung von Hubert Müller bewilligten die Mitglieder einmütig einen „Platztausch“ zwischen Ludwig Haas und Birgit Eibl, bestimmten Werner Hummelberger zum neuen Schriftführer sowie Stefan Mang zum Beisitzer und bestätigten Florian Stienen als Schatzmeister und Gudula Beyse als Beisitzerin. Haas hatte wegen seiner häufigen beruflichen Abwesenheit gebeten, künftig als Vize der neuen Vorsitzenden Eibl zu fungieren, und letztere gab daraufhin ihr bisher zusätzlich wahrgenommenes Schriftführeramt auf.

Zahlreiche Anpassungen erforderte die neue Satzung. Schließlich hatte vor zwanzig Jahren niemand beim Formulieren des alten Regelwerks an einen Internet-Auftritt gedacht, die heutige komplizierte Gesetzgebung zu Wählergruppen und Parteien erwartet oder Namensschutz-Rechte durchsetzen müssen. Dank der guten Vorbereitung durch Marcus Ernst und Rechtsanwaltskollegin Eibl war die aktualisierte Satzung dennoch flott verabschiedet. Sie tritt in Kraft, sobald sie von der Aufsichtsbehörde genehmigt ist.

Der neue FWG-Vorstand

1. Vorsitzende: Birgit Eibl
2. Vorsitzender: Ludwig Haas
Schatzmeister: Florian Stienen
Schriftführer: Werner Hummelberger
Beisitzer: Gudula Beyse und Stefan Mang.

Jahres-Mitgliederversammlung:
Gute Team-Arbeit zwischen FWG-Vorstand und Gemeinderatsfraktion

„Begeistert von dem hervorragenden Zusammenspiel“ zwischen der FWG-Gemeinderatsfraktion und dem Führungsteam der Freien Wähler in Holzkirchen zeigte sich der Vorsitzende Ludwig Haas einmal mehr bei der Mitgliederversammlung im Restaurant Bacchus. Dieses große Vertrauen, gepaart mit Offenheit und regelmäßiger Information untereinander, soll die Freie Wähler-Gemeinschaft Holzkirchen auch in den 2013 und Anfang 2014 bevorstehenden Wahlkämpfen für Landtag, Bundestag und Kommunalgremien beflügeln. Erste Themenschwerpunkte und Werbeideen zeichneten sich bereits in den ausführlichen Diskussionen zu den Berichten von Haas und den FWG-Gemeinderäten ab.

Fraktionschef Dr. Marcus Ernst dankte für die Hilfe beim gründlichen Vorbereiten der Gemeinderatssitzungen. Dies führe „zu großem Einvernehmen mit den anderen Fraktionen“. Leider würden die Freien Wähler öffentlich oft wegen „einzelner polemischer Angriffe“ als unqualifizierte Querulanten wahrgenommen und wiederholt Anträge „niedergebügelt“. Dies gelte vor allem für immer wieder angeregte langfristige Gesamtkonzepte wie etwa für die Holzkirchner Sportstätten oder für einen neuen gemeindlichen Bauhof. „Der ist jetzt am Bahnhof beim ehemaligen Radl-Bauer untergebracht, und am vorher geplanten Standort bei der Straßenspinne ist nur der Salz-Silo.“ Er beklagte auch, dass der vor eineinhalb Jahren gestellte Antrag der Freien Wähler für einheitliche Grundpreise im neuen Gewerbegebiet Föching so lange verzögert wurde. Erst nach längeren Diskussionen über differenzierte Grundstückspreise sei die Gemeinderatsmehrheit schließlich doch zu einem einzigen Quadratmeterpreis gekommen. Zum Thema Sport beklagte er, dass es trotz der FWG-Vorstöße bisher nicht zu einer Arbeitsgemeinschaft der Sportvereine in der Gemeinde gekommen ist. Um einheitliche Zuschusskriterien und eine möglichst gerechte Vergabe von Hallen- und Sportplatz-Zeiten zu erreichen, hält Ernst die ArGe für unabdingbar.

Wolfgang Jennerwein machte darauf aufmerksam, dass sich die Tiefgarage an der Baumgartenstraße durch einen nicht erwähnten Grundzukauf um 600.000 Euro verteuert habe. Der Bau werde seiner Einschätzung nach die Kommune „200.000 bis 300.000 Euro jährlich an Zuschüssen kosten.“ Beim neuen Gewerbegebiet in Föching erschien ihm die Ratsmehrheit „schon sehr wählerisch bezüglich der Ansiedlungen.“ Dass das behördeninterne Prüfungsergebnis zur Südumgehung „vor der Bundestagswahl feststeht,“ hoffte der Großhartpenninger Hubert Müller, „damit bei einer anderen Regierung nichts dazwischen kommt.“ Auch wenn das Drängen der FWG zu einer detaillierteren „Meilenstein“-Planung in Sachen Geothermie führte, „weiß ich nicht mehr als das, was in der Zeitung steht,“ bedauerte Martin Taubenberger die zurückhaltende Informationspolitik des Rathauses. Wenig Verständnis hatte er für eine ungeschickte Organisation der Planung für die Schulgebäudesanierungen an der Baumgartenstraße: Trotz der Aufteilung in mehrere Bauabschnitte müsse das Ganze nun als Gesamtprojekt europaweit ausgeschrieben werden. „Das kostet uns einen Haufen Zeit.“

Die Rechenschaftsformalien mit dem Bericht von Schatzmeister Florian Stienen, dem Lob von Revisor Wolfgang Jennerwein für die „gute Kassenführung“ und der Entlastung des Vorstands waren ebenso schnell erledigt wie die einstimmige Anhebung des Jahresbeitrags auf 30 Euro. Ludwig Haas und Birgit Eibl gaben bekannt, dass es Anfang 2013 eine weitere Mitgliederversammlung geben wird: Die Satzung der Holzkirchner Parteifreien Wähler müsse unbedingt aktualisiert werden.

Birgit Eibl, frisch gekürte Schriftführerin des neuen Kreiswahlverbandes der Freien Wähler, wies darauf hin, dass die Gesetzeslage die Unabhängigen zu parteiähnlichen Strukturen auch auf kommunaler Ebene geradezu zwingt. Die schwierigen Vorschriften nicht einzuhalten würde andererseits den Ausschluss der Freien Wähler von der politischen Bühne bedeuten. Unter diesen Gesichtspunkten, versicherte sie, wolle der FW-Kreiswahlverband unbedingt mit den nicht im Landesverband organisierten Freien Wählergemeinschaften des Landkreises Miesbach eng zusammenarbeiten. „Dann könnten wir auch bei den Kommunalwahlen auf Listenplatz 3 antreten,“ hoffte sie auf Einigkeit zwischen Kreiswahlverband und FWG-Landkreisverband.

Bericht im Holzkirchner Merkur vom 12. November 2012

Umfrage der Freien Wähler zur Tiefgarage Baumgartenstraße

Die Freien Wähler haben eine Umfrage mit Antwort-Postkarte bei den Holzkirchnern gestartet. Die FWG glaubt, dass viele Holzkirchner ihre Auffassung teilen, dass es bessere Möglichkeiten gibt, das Geld der Steuerzahler zu verwenden.

Download Flyer: Millionengrab für Holzkirchen?
Download Zeitungsbericht: Merkur vom 17.03.2011

Norbert Kerkel: Geschichten über einen bayerischen Landrat

Norbert KerkelNorbert KerkelDer 2008 verstorbene Miesbacher Landrat Norbert Kerkel ist unvergessen. Das warmherzige, gescheite und sozial engagierte Kommunikations-, Motivations- und Organisationsgenie setzte in seinem Leben viele wichtige Marksteine. Nun setzten viele Angehörige, Freunde und Wegbegleiter ein würdiges Denkmal: In einem Buch sammelten sie lustige, traurige, nachdenkliche oder auch betroffen machende Geschichten aus dem reichen Leben dieses so großartigen und zugleich so bescheidenen Mitmenschen.
Und dieses Buch-Denkmal mit seinen gut 300 Seiten steht ganz im Sinne des langjährigen Kommunalpolitikers und leidenschaftlich Heimatverbundenen nicht auf einem Podest, sondern will helfen: Der Erlös kommt voll und ganz dem „Sozialen Verein Altlandrat Norbert Kerkel für den Landkreis Miesbach e.V.“ und damit verschiedenen sozialen Projekten zu Gute.
Über den Vereinszweck informiert die Homepage www.norbert-kerkel-stiftung.de. Hier finden sich auch eine Liste der Verkaufsstellen und eine Online-Bestellmöglichkeit.

Archiv

Das Beste zum Schluss: „Wahl Spezial“ der FWG

„Wir räumen auf!“, „Es reicht!“ und „Freie Fahrt für die „ALTE“ Südumfahrung!“ heißt es auf der Titelseite des „Wahl Spezials“, das am Wahl-Wochenende und beim Info-Stand am Holzkirchner Wochenmarkt verteilt wurde. Eindeutige Positionen beziehen FWG-Bürgermeister-Kandidatin Birgit Eibl und Holzkirchens Freie Wähler mit einem Flugblatt zum Ende des Wahlkampfs und im Hinblick auf eine etwaige Stichwahl für das Amt des Oberhaupts in der Marktgemeinde.
Für Holzkirchen und den Landkreis fordern die Freien Wähler, nicht nur die Sponsoring-Machenschaften der letzten Jahre bei der Kreissparkasse „schonungslos“ aufzuklären, sondern dort auch personell und strukturell ganz neu anzufangen. Sie zeigen auf, wie lange der CSU-Bürgermeisterkandidat die Skandale um den CSU-Landrat mitgetragen und wie spät er sich davon distanziert hat. Und sie fordern, die zweifelhafte Ablehnung durch die Regierung von Oberbayern für die „Alte“ Südumfahrung von Holzkirchen und Hartpenning zu prüfen und die Planung hierzu wieder aufzugreifen. Dafür kommt natürlich nur eine Bürgermeisterin Birgit Eibl in Frage, denn sie ist „ehrlich, unbelastet, kompetent und konsequent“.

Schauen Sie sich hier das Flugblatt an.

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Nur wenig hat sich am Vorstand der Freien Wähler in Holzkirchen durch die Neuwahlen geändert: Ludwig Haas bleibt erster Vorsitzender, Birgit Eibl seine Stellvertreterin, die nun gleichzeitig Schriftführerin ist. Bei Kassenprüfern und Beisitzern gab es kleine Umstellungen.
Auch sonst verliefen in der Jahresversammlung beim Altwirt in Großhartpenning Regularien wie die Rechenschaftslegung unspektakulär. Allerdings entfalteten sich zu den Berichten aus der Gemeinderatsfraktion teils lebhafte Diskussionen.
Dritter Bürgermeister Hubert Müller wartet auf die Prüfungsergebnisse zum Planfeststellungsverfahren für die Südumfahrung. „Mister Haushalt“ Wolfgang Jennerwein unterstrich, dass die Freien Wähler nicht gegen den gesamten Etat 2011 gewesen seien, als sie den Haushaltsplan ablehnten: „Wir waren lediglich mit der Gewichtung bestimmter Dinge nicht einverstanden, konnten aber nur für oder gegen den Plan als Ganzes stimmen.“ Martin Taubenberger erinnerte zur Situation bei der Schulbausanierung, dass die Freien Wähler sie schon seit Jahren immer wieder gefordert hätten, bis es endlich nun soweit sei.
In seinen Informationen zum Geothermie-Projekt ließ Egmont Ernst deutlich durchblicken, dass er eine ausreichende Risiko-Abdeckung vor allem angesichts des geplanten Alleingangs der Gemeinde vermisst. Sein Bruder Marcus, FWG-Fraktionsvorsitzender, bedauerte: „Bei der Überplanung des Marktplatzes wird leider nicht in einer ganzheitlichen Sichtweise der weitere Umgriff angegangen.“ Stolz und erfreut sind die Fraktionsmitglieder über die vertrauensvolle Atmosphäre und den reibungslosen Informationsaustausch innerhalb der Truppe und die gute Zusammenarbeit mit der FWG-Vorstandschaft.

Wahlergebnisse:
1. Vorsitzender Ludwig Haas
2. Vorsitzende und Schriftführerin Birgit Eibl
Schatzmeister Florian Stienen
Kassenprüfer Wolfgang Jennerwein und Martin Taubenberger
Beisitzer Werner Hummelberger, Gudula Beyse und Max Essendorfer

Presse-Echos
Der Bericht über die Jahresversammlung im Holzkirchner Merkur hat verschiedene Mitglieder der CSU-Fraktion zu Leserbriefen animiert:

Bericht und Leserbrief Weinmann
Weitere Leserbriefe

Franz Grad verstorben

Franz Grad hatte viele Leben: Nicht nur der von ihm aufgebaute Karosserie-Fachbetrieb mit Autolackiererei war sein Leben, auch seine Familie, die Musik und nicht zuletzt die Kommunalpolitik erfüllten ihn. 76-jährig starb der vielseitige und engagierte Holzkirchner Bauernsohn nach langem Leiden.

Am 31. August 1934 geboren, gründete er sich erfolgreich eine Existenz mit seiner Autolackiererei und dem Karosserie-Fachbetrieb, in dem er seinen Mitarbeitern nicht nur Vorbild, sondern auch Freund war. Seit der Übergabe 1994 ernährt die Firma die beiden Söhne mit ihren Familien.

Franz Grads Engagement für die Freien Wähler führte ihn 1972 in den Gemeinderat, dem er bis 1996 angehörte. Seine Kollegen am Ratstisch wählten ihn bereits 1978 für sechs Jahre zum Dritten Bürgermeister, danach zum Zweiten Bürgermeister der Marktgemeinde. Als Kreisrat machte er sich auch um den Landkreis Miesbach verdient.

Besondere Verdienste erwarb sich der Mann mit der ausgebildeten Baritonstimme um das Musikleben in seinem Heimatort: Sein klingendes Vermächtnis ist der von ihm gegründete Musikzug, entstanden aus einer Trommler- und Fanfarengruppe, die Grad im Fasching 1967 initiiert hatte. Auch das Frühlingsfest haben die Holzkirchner dem Dirigenten und Vorsitzenden des Musikzugs zu verdanken: 1975 wurde es erstmals auf der Wagnerbreite abgehalten, um vom Erlös Instrumente zu kaufen und Unterricht für den Nachwuchs zu finanzieren. Als Ehrenvorsitzender konnte Franz Grad sich 1986 über die Einweihung des Musikheims freuen, für das er ebenfalls entscheidende Impulse gegeben hatte.
Seine Liebe zur Musik aktiv genießen und sich an seinen Enkeln erfreuen konnte Grad in der „Freizeit“ seines Ruhestandes nur wenige Jahre. Im Juli 2004 überlebte er nur knapp und körperlich angeschlagen einen schweren Schlaganfall, konnte jedoch bis vor zwei Jahren dank des Einsatzes seiner Frau Elfriede zu Hause gepflegt werden.

Am 21. Mai 2011 hörte das Herz von Franz Grad zu schlagen auf. Mit einem Requiem in St. Laurentius und bei der Beerdigung im Neuen Friedhof geleiteten „sein“ Musikzug und über dreihundert Trauergäste den Mann, der sich um Holzkirchen so verdient gemacht hat, zur letzten Ruhe – wenige Tage vor „seinem“ Holzkirchner Frühlingsfest.

Nachruf auf Franz Grad im Holzkirchner Merkur vom 24.05.2011
Willkommen und Abschied im Münchner Merkur vom 06.06.2011

Dr. Fritz Müller verstorben

Hochbetagt ist Dr. Fritz Müller verstorben, der von 1960 bis 1984 dem Marktgemeinderat angehört hatte, 1972 bis 1978 als Zweiter Bürgermeister. Bis zur Übergabe des Holzkirchner Krankenhauses 1965 an den Landkreis Miesbach setzte er sich auch als Krankenhausreferent so engagiert wie für seine sonstige kommunalpolitische Arbeit ein. Der promovierte Lebensmittelchemiker, der damals zusammen mit seinem Cousin Willi Müller die seinerzeit sehr bekannten Odam-Milchwerke an der Münchner Straße leitete, erwarb sich besondere Verdienste um seine Heimatgemeinde bei Projektierung und Errichtung der Kläranlage in Fellach zwischen 1974 und 1978. In den letzten zweieinhalb Jahrzehnten lebte er zurückgezogen in seinem Bungalow in der Ortsmitte und pflegte aufopfernd seine kranke Frau. Nur eine Woche nach dem Umzug des Ehepaars ins St.-Anna-Haus schloss der angesehene Holzkirchner 87-jährig für immer die Augen. Bei der Beerdigung würdigte auch FWG-Fraktionssprecher Dr. Marcus Ernst neben Bürgermeister Josef Höss Müllers beispielhaftes Wirken für das Wohl der Marktgemeinde.

Nachruf aus dem Holzkirchner Merkur auf Dr. Fritz Müller

FWG-Protest gegen Tiefgaragen-Pläne

Unsinnig, risikoreich und viel zu teuer ist nach Ansicht der Freien Wähler in Holzkirchen die für 2011 in der Baumgartenstraße geplante Tiefgarage, deren Kosten auf – mindestens – 4,5 Millionen Euro geschätzt werden.

Zum Preis dieser Tiefgarage zählen zudem

  • die Sicherheit der Schulkinder
  • erhöhtes Verkehrsaufkommen in der Baumgartenstraße
  • die Folgekosten einer abzusehenden schlechten Auslastung

und aufgeschobene Projekte wie
Umzug der Bücherei in bessere Räume
Neugestaltung von Altem Rathaus und Marktplatz…

Mehr über unsere Meinung zu diesem Millionengrab finden Sie hier in der Pressemitteilung der FWG-Gemeinderatsfraktion.

Ihre Ansicht interessiert uns!
Bitte schreiben Sie uns unter marcus@ernst-holzkirchen.de

Mitreden der Bürger ausdrücklich erwünscht

Einen Versuchsballon starteten die Freien Wähler von Holzkirchen mit einer öffentlichen Fraktionssitzung. Die FWG-Gemeinderäte luden interessierte Holzkirchner Bürger ohne Parteibindung zur Besprechung ins Rathaus ein, um Themen des Marktgemeinderats zu diskutieren. Die Beiträge aus der „Außensicht“ der Bürger zu den Schwerpunkten Bauhof-Auslagerung, Haushalt 2010 und Flächennutzungsplan waren ausdrücklich erwünscht, wie Fraktionssprecher Dr. Marcus Ernst und FWG-Ortsvorsitzender Ludwig Haas im Vorfeld ausdrücklich versichert hatten.

Für diesen ersten Test zeigten sich die fünf Gemeinderäte sehr erfreut über den Zuspruch von immerhin vier Gästen, die engagiert ihre Anregungen zur Holzkirchner Kommunalpolitik einbrachten. Dies entsprach ganz der Auffassung der Freien Wähler über bürgernahe Politik und unabhängige Meinungsbildung als Voraussetzung für erfolgreiche Kommunalpolitik zum Wohl unserer Heimat und ihrer Bevölkerung – so transparent und kommunikativ wie möglich. Schließlich werden bei den Freien Wählern gleichberechtigte Information und Beratung „auf Augenhöhe“ zwischen der FWG-Gemeinderatsfraktion, den Mitgliedern der Freien Wähler und den Holzkirchnern ebenso großgeschrieben wie die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den verschiedenen Teams.

Bevor Dr. Marcus Ernst die Tagesordnung der öffentlichen Gemeinderatssitzung mit der Runde Punkt für Punkt abarbeitete, stellte er die neue Standort-Informationsbroschüre „Markt-Führer – Holzkirchen zeigt sich“ vor, die in Bälde erscheinen wird. Trotz kleiner kritischer Anmerkungen gefiel das Druckstück ausnehmend gut, und die Gemeinderäte beschlossen, die Broschüre in der Sitzung des Kommunalparlaments kräftig zu unterstützen.

Schon die Diskussion über die Auslagerung des Holzkirchner Bauhofs an den südöstlichen Ortsrand belegte die Vorteile einer öffentlichen Fraktionsbesprechung: Trotz aller Sparanstrengungen für den rund 1,3 Millionen Euro teuren ersten Bauabschnitt auf dem ehemaligen Erdöl-Bohrgelände sollte man in der mehr als 70 Meter langen Kaltlagerhalle mit 1150 Quadratmetern Fläche keinen Asphalt-Untergrund vorsehen, sondern eine Betonfläche, lautete der Vorschlag eines Gastes. „Sonst drücken die schweren Lastfahrzeuge Vertiefungen in den Untergrund, und da bekommen die Gabelstapler-Fahrer massive Schwierigkeiten.“

Erfreut nahmen die Besucher zur Kenntnis, dass die Freien Wähler ihre Gemeinderatskollegen beim Haushaltsplan 2010 von einigen Einsparungsmöglichkeiten hatten überzeugen können. Allerdings waren sie wenig begeistert von der Aussicht auf die Anhebung der Grundsteuer B um 20 Punkte auf 320 Prozent. „Das trifft vor allem die kleinen Leute – nicht nur die Hauseigentümer, sondern auch alle Mieter,“ beklagten sie. Dass diese Erhöhung wirklich vollständig der Feuerwehr zu Gute kommen werde, bezweifelten sie. Freilich sahen sie auch ein, dass die Schwerpunkt-Feuerwehr in Holzkirchen schon wegen der Nähe zur Autobahn andere Aufwände habe als ihre Nachbarn in kleineren Gemeinden. Eine Entlastung hätte der auf Landkreis-Ebene geplante Feuerwehr-Fonds sein sollen, doch wurde sein Zustandekommen durch die Ablehnung einiger Kommunen verhindert. Ein Ersatz könnte der von einem Gast angeregte Feuerwehr-Pool für Holzkirchen und seine Nachbarn sein. Dr. Marcus Ernst und seine Kollegen wollen die gute Idee einer gemeinsamen Nutzung von Feuerwehr-Fahrzeugen und Ausrüstungen weiterverfolgen.

Ansonsten präsentierte der Fraktionssprecher die millionenschweren Streichungen des Holzkirchner Haushaltsplans bei den Investitionen und wies darauf hin, dass heuer trotzdem noch der Verwaltungsetat aus den demnächst aufgezehrten Rücklagen ausgeglichen werden müsse. Darüber hinaus gab er einen Überblick über das Investitionsprogramm der Marktgemeinde und über die vorgesehenen Zuschüsse an Organisationen, Verbände und Vereine in Holzkirchen.

Auf großes Interesse stießen auch die geplanten Neubauflächen im Holzkirchner Flächennutzungsplan, der zur Zeit zusammen mit einem Landschaftsplan neu erarbeitet wird. Bereits nach gut eineinhalb Jahrzehnten seien mittlerweile über fünfzig Änderungen aufgelaufen, so dass die Neuaufstellung durchaus sinnvoll sei, erläuterten die Gemeinderäte ihren Gesprächspartnern. Hinzu kommt, dass nach der Fertigstellung der Nordumgehung, der kurzfristigen Entscheidung des Kultusministeriums für den Bau eines Gymnasiums und der vorgesehenen Ausweisung eines neuen Gewerbegebiets bei Föching eine grundlegende Überarbeitung des Planwerks ansteht.

Mit dem angeregten Meinungsaustausch waren in kurzer Zeit über zweieinhalb Stunden vergangen. Die Beteiligten waren sich einig, dass solche öffentlichen Fraktionssitzungen eine feine Einrichtung wären und dass die FWG-Fraktion öfter dazu einladen sollte.

Neue Vorstandschaft unterstützt Gemeinderäte

Um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen und auch das Führungsteam zu verstärken, haben die Freien Wähler seit ihrer Hauptversammlung im Herbst 2009 eine Vorstandschaft, die überhaupt nicht dem Gemeinderat angehört – aber eng mit der FWG-Fraktion zusammenarbeitet.

Von Wolfgang Buntz-Jennerwein ging das Amt des Ortsvorsitzenden über an Ludwig Haas. Seine Stellvertreterin ist Birgit Eibl, die Klaus-Günther Oppermann ablöste. Anstelle der langjährigen Schatzmeisterin Therese Wildfeuer gewählt wurde Florian Stienen, als neuer Schriftführer Stefan Mang. Die künftigen Beisitzer sind Gerhard Gaube, Martin Erhard und Max Essendorfer.

In seinem Rückblick gedachte der scheidende Vorsitzende Wolfgang Buntz-Jennerwein besonders des 2009 verstorbenen Franz Kraft, der Jahrzehnte als Gemeinderat und 3. Bürgermeister die Holzkirchner Gemeindepolitik für die Freien Wähler entscheidend mit geprägt hatte.

Zu Aufgabenteilung und größtmöglicher Nutzung der Potenziale gehört auch, dass jedes Vorstandsmitglied für einen bestimmten Themenbereich als „Tandem“ mit einem Gemeinderat zusammenarbeitet: Um das Thema Verkehr und Infrastruktur kümmern sich Ludwig Haas und Hubert Müller. Wirtschaft und Arbeit sowie der Kommunalhaushalt sind die Bereiche von Max Essendorfer und Wolfgang Jennerwein. In der Bauplanung engagieren sich Birgit Eibl und Max Essendorfer mit Egmont Ernst und Wolfgang Jennerwein. Bürger und Soziales ist das Spezialgebiet von Birgit Eibl und Dr. Marcus Ernst. Mit Sport und Kultur befassen sich Birgit Eibl, Stefan Mang und Florian Stienen sowie Dr. Marcus Ernst. Für Schule und Kinderbetreuung setzen sich besonders Birgit Eibl und Martin Erhard sowie Martin Taubenberger ein. Mit Kindergärten und Horten setzen sich Ludwig Haas und Hubert Müller auseinander- Die Nutzung alternativer Energien – besonders das umstrittene Geothermie-Projekt – beschäftigt Stefan Mang und Florian Stienen sowie Egmont Ernst und Martin Taubenberger.

In der Versammlung berichteten die FWG-Gemeinderäte kurz über die Arbeit zu ihren verschiedenen Schwerpunkten. Fraktionssprecher Dr. Marcus Ernst ging auch allgemein auf die Arbeit im Gemeinderat ein. Trotz einiger Besserungen nahm er die „immer noch sehr ungenügende Information für die Gemeinderäte“ aufs Korn: „Das passiert nicht rechtzeitig oder nicht vollständig.“ Besonders beklagte er die Erfahrung, dass FWG-Anträge seiner Meinung nach „schon wegen ihrer Herkunft keine Chance“ hätten.

Kommunalwahlen 2008

Dr. Marcus ErnstUnser Stimmenkönig
von den Kommunalwahlen 2008:
FWG-Fraktionsführer Dr. Marcus Ernst, der von Listenplatz 24 auf Nummer 1 kam.

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Pressespiegel zur Kommunalwahl

04.03.2008 / Münchner Merkur
„Ergebnis-Gemeindratswahl-Holzkirchen“
Das Husarenstück von Marcus Ernst hat die Freien Wähler (FW) zu den großen Gewinnern der Gemeinderatswahl gemacht.

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12.01.2008 / Gelbes Blatt LKr Miesbach
„Überzeugungsarbeit statt Angriff“
Bürgernah, kompetent, dynamisch: Freie Wähler stellen Bürgermeisterkandidaten auf.

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09.01.2008 / Münchner Merkur
Kommunalwahl
Die Überraschungs-Kandidaten

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